Detektei Kuehne
Investigations and Intelligence
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Unser Ziel ist es, Ihnen transparente, praxisnahe und strukturierte Einblicke in die Durchführung moderner Ermittlungen im Unternehmens- und Privatsektor zu geben.

Als ich vor einigen Monaten begann, alte Akten eines Mordfalls aus dem Jahr 1978 in Ludwigsburg erneut durchzusehen, war mir bewusst, dass dieser Fall alles andere als gewöhnlich war. Die 35-jährige Bärbel Gansau wurde damals brutal mit mehrere Messerstichen getötet – und die Tat war von bizarren Details begleitet: auf dem Bett lagen verstreut Fonduegabeln, die mit dem Mord selbst nichts zu tun hatten.
Fast ein halbes Jahrhundert später geriet der Fall erneut ins Zentrum der Aufmerksamkeit, als neue forensische Methoden und Ermittlungen zu einem ehemaligen US-Soldaten führten: James Patrick Dempsey, heute 67 Jahre alt, damals stationiert in der Nähe des Tatorts. DNA-Spuren auf einem Laken – ermittelt durch einen Abgleich mit Material aus seinem Müll – ergaben einen astronomisch seltenen Treffer. Auch ein Fingerabdruck an einem Badezimmerfenster wurde ihm zugeordnet.
Doch die Sache ist nicht so eindeutig, wie sie scheint. Die Verteidigung weist darauf hin, dass Gansau viele Kontakte, auch zu Soldaten, hatte und dass in ihrer Wohnung und auf ihrem Körper DNA mehrerer Männer gefunden wurde. Zwei damalige Bekannte verschwanden auffällig schnell nach der Tat, und es gab weitere Verdächtige, die nie angeklagt wurden.
Ein weiterer mysteriöser Aspekt: Gansau stammte aus der DDR. Das weckte den Verdacht, sie könnte für die berüchtigte Stasi gearbeitet haben. Zwar fanden sich in den zugänglichen Akten keine Beweise dafür, aber viele Stasi-Unterlagen wurden nach 1989 vernichtet. Die Möglichkeit bleibt – wenn auch Experten sie für eher unwahrscheinlich halten.
Dempsey selbst sagt, er könne sich nicht an die Frau oder ihre Wohnung erinnern. Er wurde mittlerweile Frei gesprochen. Die Wahrheit, wer Bärbel Gansau ermordet hat, liegt weiter im Dunkeln.
Für mich als Ermittler bleibt dieser Fall ein Beispiel dafür, wie komplex und verschlungen ein Mordfall auch nach Jahrzehnten noch sein kann – und dass hinter jedem Beweisstück oft mehr Fragen als Antworten lauern.

POL-PDNW: Vorsicht vor Betrügern - Aktuelle Warnmeldung
Ellerstadt – In der Gemeinde Ellerstadt häufen sich derzeit betrügerische Anrufe. Unbekannte geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und erkundigen sich gezielt, ob im Haushalt pflegebedürftige oder ältere Personen leben.
Mit geschickter Gesprächsführung verunsichern die Täter ihre Opfer und passen ihre Taktiken ständig an. Dabei nutzen sie eine spezielle Technik, um auf dem Display der Angerufenen die Nummer einer Polizeidienststelle oder eine örtliche Telefonnummer erscheinen zu lassen – ein sogenanntes „Call-ID-Spoofing“.
Die Polizei bittet um Mithilfe:
Haben Sie in Ellerstadt etwas Ungewöhnliches beobachtet?
Haben Sie den Verdacht, dass gerade ein Betrugsversuch läuft?
Dann verständigen Sie sofort die Polizei und informieren Sie vor allem ältere Familienmitglieder über diese Masche.
Kontakt:
Polizeiinspektion Bad Dürkheim
Weinstraße Süd 36, 67098 Bad Dürkheim
Telefon: 06322 963 0
E-Mail: pibadduerkheim@polizei.rlp.de
Quelle: Polizeidirektion Neustadt/Weinstraße via news aktuell
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